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Aktuelles:

unser nächster Projekt-Stammtisch findet am
13. Juni 2019 statt

Aktuelles:

Auszug aus dem Protokoll der Sitzung des SoJuGA vom 12.05.2015:

Frau Tegtmeyer erläutert die Drucksache.

Die Praxis hat gezeigt, dass der ursprüngliche Gedanke, dass die Ganztagsbetreuung in den Schulen (bis 15:00 Uhr) die klassische Hortbetreuung (13:00 - 17:00 Uhr) ersetzen soll, nicht trägt, da die Anmeldungen für die Nachmittagsbetreuung die vorhandenen Plätze übersteigen.

Als Berechnungsgrundlage werden abgerundet ca. 2.500,00 €/mtl. für die Nachmittagsbetreuung (inkl. Ferienbetreuung) zugrunde gelegt. Die Verwaltung empfiehlt, von einer Auslastung einer solchen Gruppe mit 19 Kindern auszugehen. Um eine Kostendeckung zu erreichen, ist dann ein mtl. Beitrag von 132,-- € festzusetzen.

Folgender Beschluss wird mit

9 Ja-Stimmen,

0 Nein-Stimmen und

0 Enthaltungen

gefasst:

Der Ausschuss für Soziales, Jugend und Gleichstellung empfiehlt dem Rat der Stadt Springe über den VA,

• die Einrichtung einer weiteren Gruppe für die Nachmittagsbetreuung im

Kindergarten Völksen in der Stadt Springe ab dem 01.08.2015 zu beschließen.

Den Beitrag für diese Gruppen auf 132,-- € mtl. festzusetzen.

 

Damit ist ein großer Meilenstein auf dem Weg zu mehr Hortplätzen für Völksen geschafft. Das letzte Wort hat nun der Rat der Stadt Springe in seiner Sitzung am 16. Juli 2015.

Bisher hat die Stadt Springe nicht auf unser Angebot zurückgegriffen, uns an den Kosten für die Hortgruppe im ersten Jahr zu beteiligen. Da die Kosten für die Hortbetreuung steigen sollen, rechnen wir im Moment auch nicht mehr damit, dass man diesbezüglich noch auf uns zukommt.

 


 

Das Erfolgsmodell Ganztagsschule/Hort in Völksen befindet sich inzwischen im zweiten Jahr und wie sich jetzt zeigte, steigt der Betreuungsbedarf in Völksen weiter an. Diese Tendenz war bereits bei unserer ersten Bedarfs-Abfrage vor Gründung des Vereins ersichtlich und manifestierte sich auch in der Ausweitung der Ganztagsplätze im Kindergarten Völksen.

Eine Drucksache der Stadt Springe macht das Problem deutlich. Wir haben den Vorstoß der Stadt Springe mit optimistischer Freude zur Kenntnis genommen.

Leider wurde in der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jugend und Gleichstellung am 19. Februar 2015 das Thema von der Tagesordnung gestrichen. Daraufhin hat KliV sich direkt mit dem Bürgermeister der Stadt Springe, Herrn Hische, in Verbindung gesetzt und es konnte kurzfristig ein Besprechungstermin zu dem Thema, auch mit Vertretern der Verwaltung, organisert werden. Wir sind bei den Beteiligten auf offene Ohren gestoßen, müssen jedoch noch einiges an Überzeugungsarbeit leisten.

Das Problem ist, dass die Stadt Springe - wie viele andere Kommunen auch - knapp bei Kasse ist. Wie nun festgestellt wurde, fehlen außerdem Krippenplätze, die vorrangig geschaffen werden müssen, da die Eltern einen gesetzlichen Anspruch darauf haben, was bei Hortplätzen leider nicht der Fall ist. Wir haben daher überlegt, ob wir durch eine vorübergehende finanzielle Beteiligung an den Kosten eventuell ein positives Signal an die Stadt Springe senden und die finanzielle Belastung für die Kommune etwas senken können.

Am 1. März haben wir dann eine Besprechung mit den betroffenen Eltern organisiert. Wir haben die verschiedenen alternativen Möglichkeiten, die im Gespräch mit den Vertretern der Stadt Springe erörtert wurden, mit den Eltern diskutiert und festgestellt, dass der Bedarf der Eltern nur durch eine zusätzliche Hortgruppe gedeckt werden kann. Viele Eltern zeigten sich bereit, die Stadt Springe dabei finanziell zu unterstützen. Selbst Eltern, die bereits einen Hortplatz für ihr Kind haben und keinen Bedarf mehr für die Zukunft haben, zeigten sich solidarisch. Es gab sogar Eltern, die bereit waren, der Stadt Springe die kompletten Kosten für die Finanzierung der Hortgruppe abzunehmen, was unserer Meinung nach natürlich zu weit geht. Dies zeigt aber, wie groß die Not der betroffenen Eltern ist.

Am 12.05.2015 hat sich der Ausschuss für Soziales, Jugend und Gleichstellung erneut mit dem Thema befasst. Grundlage der Entscheidung war diese neue Drucksache. Die Sitzung war öffentlich und wurde auch von zahlreichen betroffenen Eltern besucht.